Ich gebe zu, ich habe auch hin- und wieder schon nachgedacht, ob meine Anschaffungen bereits unter das Gear Aquisition Syndrome – kurz G.A.S. – fallen, oder nicht. Wie auch immer, ich würde aber behaupten, dass ich nicht so tief im Treibsand stecke, wie manch anderer.

Spaß beiseite, mit wachsenden Ansprüchen an sein eigenes fotografisches Können wächst auch die Zahl der Ausrüstungsgegenstände. Soweit so gut. Das geht bis zu einem Punkt, an dem die Ausrüstung den Bedarf überholt. Wenn man den Punkt verpennt, dann hat man wohl schnell ein Problem, erst recht, wenn das Gehalt nicht gleichschnell mitwächst :-)

Mir ist dieser „Punkt“ so richtig auf meiner Reise nach China letztes Jahr aufgefallen, als ich bei 28° Grad meinen 14kg Fotorucksack durch die Teegärten schleifen durfte. „Alles für das Foto“ hatte ich mir vorher gesagt und dann im nachhinein die ordentlichen Rückenschmerzen genossen.

Fuding, China

Fuding, China

Ja, hat sich gelohnt, trotzdem heißt es jetzt eher „so nicht mehr“. Ich versuche mich jetzt also auf das wesentliche zu fokussieren. Es kommt die Bulemiephase. Ausstattung, die ich nicht oder nur wenig benutzt habe kommt unter den Hammer. Basta. Ich habe sogar schon überlegt alles zu verhökern und auf eine Nikon Df oder Sony a7r umzusteigen (für Erfahrungsberichte bin ich immer dankbar). Wir werden sehen…